Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

B226 - Erste Serie - Verbesserungen moeglich

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    B226 - Erste Serie - Verbesserungen moeglich

    Hallo,

    nachdem nun in Kuerze mein B 291 einen kleinen Serviceaufenthalt bekommen wird (Elektro Ludwig in Muenchen diagnostizierte, dass lautes Knallen von einem Loetfehler im Netzteil her ruehrt), interessiere ich mich natuerlich auch, was ich meinem B 226 Gutes tun kann.
    Seit einiger Zeit werden sehr lange CDs (> 75 min) nur noch nach mehrmaligen Versuchen akzeptiert, ein Anspringen der hinteren Stuecke geht schon laenger nicht mehr. Ich hoffe mal, dass das nur ein Justageproblem ist, aber die Frage ist:
    Lassen sich die klanglichen Eigenschaften noch ein wenig aufpolieren? Wer hat hier schon Erfahrungen gemacht?

    Viele Gruesse
    Klaus
    ReVox-Kette: Part 1: B252-B261-B226-B291 + B201CD, Part 2: B286 + B208
    (Zum B286: Der weiße Originalkarton mit roter Schrift und dem zugehörigen Innenleben, sowie eine Originalanleitung, beide in gutem Zustand fehlen mir noch)

    #2
    Klaus,

    ich habe auch eine "grauen" B226 Seriennr. ca. 438xx. Ich hatte bisher noch keine Probleme mit überlangen CD's, z.B. die Beatles und ganz neu Elvis mit ihren No. 1 Hits. Zu Klangverbesserungen gab es in der Stereo 2/1989 ein Artikel, den ich mir damals kopiert hatte. Dort wurde eine Umbau auf den Digital/Analog-Wandler TDA-1541 "Silver Crown" (110 DM) und Digital-Filter SAA-7220 "B" (60 DM) angeboten. Ob das heute noch machbar ist müßte eine Revox-Werkstatt sagen können. Es muß aber beides ausgetauscht werden. Die Player B126 und B226S sind schon mit besseren Filtern ausgestattet und letzteres auch mit dem "Silver Crown".

    Gruß Hans-Jürgen

    Kommentar


      #3
      Hallo, wobei es den Wandler noch enger selektiert gab. Der hieß dann Goldcrown und hatte 2 Silberkrönchen auf dem Chip abgebildet. Hat die Firma Hör An aus Aschaffenburg geliefert und konnte selbst eingebaut werden. Besserer Klang? Tja, ohne A-B Vergleich nicht so einfach zu beantworten.

      Hendrik

      Kommentar


        #4
        Vor allem hat die SilverCrown-Geschichte 2 kleine Haken. Der SilverCrown ist kein anderer, besserer Chip, sondern nur um eine strengere Selektion des Original-Chips.

        Haken 1: Der bereits verwendete war evtl. zufällig ein gutes Exemplar.

        Haken 2: Der Chip altert. Verläßt also warscheinlich den Bereich engerer Selektion wieder. Das Selektieren gilt nicht einem möglichst genauen kleinsten Bit. Problematisch ist tatsächlich das MSB (most significant Bit) Setze ich nämlich 1000 0000 0000 0000 entspricht das dem Spannungswert NULL. Null wird nur aus dem MSB gebildet, während hingegen der kleinste negative Spannungswert aus den 15 darunter liegenden Bit gebildet werden (0111 1111 1111 1111). Das bedeutet. Dieser Widerstand muß extrem genau gefertigt werden, damit er aufs kleinste Bit genau den Wert 0V stimmt. Bit 15 muß nur halb so genau sein Bit 14 nur 1/4 Bit 13 1/8 usw. Hat Bit 16 einen Toleranzfehler gibt es beim Nulldurchgang Sprünge die zu Verzerungen führen. Diese machen sich umso mehr bemerkbar je keiner das Signal ist. Das bedeutet wiederum das der Silvercrown nur bei leisen Musikpasagen vom Standardwandler zu unterscheiden ist. Ob sich das Risiko lohnt die Sache evtl. nur zu egalisieren oder gar zu verschlechtern sei jedem selbst überlassen.

        Kommentar

        Lädt...
        X