es gibt da eine Frage, die mich schon lange bewegt. Vielleicht besucht ja ein ex-Revox Mitarbeiter gelegentlich diese Seite und kann ein wenig Licht auf die Frage werfen.
Also, wir schreiben das Jahr 1988. Spulentonbandgeräte sind schon lange out (bei 99,9% der Amateure). Hatnäckige können noch B 77s erhalten. Das semiprofessionelle Segment, eine Marktnische die Revox lange gehalten hat, ist durch die PR 99 besetzt. CD ist im Vormarsch, DAT-Rekorder sind auf dem Markt und das Ende der Cassettenrekorder ist bereits absehbar.
Da bringt Revox nicht nur die C270, sondern eine ganze Serie auf den Markt (C270/274/278)! Mehr noch, es handelt sich nicht um irgendein (Billig-)gerät um den Markt zu bedienen, sondern um raffinierte, absolute Spitzengeräte zu Preisen die weit entfernt aller zuvor gekannten Revox-Geräte liegen. Das ist keine Kritik, denn ich denke die Geräte waren es wert.
Was zum Teufel hat Revox, und speziell die Marketing-Leute hier getrieben? Normalerweise sollte einer solchen Entscheidung ein Business Case gegenüber stehen.
1.) Trotz, dass man es nochmal wissen wollte?
2.) Fehlgeleitete Marktbewertung?
3.) Einen Ansatz zu dem Zeitpunkt noch die PR 99 zu entsetzen?
4.) Studiogeräte (807 basierend) günstiger anbieten zu können?
5.) ...
Weis jemand wieviele Geräte der C270-Serie gebaut wurden?
Gruss, Zeppelin
1.) Man wollte es



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