dass High-Output-MCs immer gewisse Zwitter sind ist ja nun auch nicht von der Hand zu weisen. Mir ging es aber vor allen darum aufzuzeigen dass man eben nicht das DL-110 mit seinen 158 Ohm Eigenwiderstand an den üblichen 100 Ohm Abschlüssen der meisten MC-Stufen betreiben kann, ganz abgesehen von der Übersteuerungsfestigkeits-Problematik solcher Eingänge.
Ich habe mir mal obig von Dir angesprochene Diskusion angesehen und muss feststellen dass die dort enthaltenen Aussage auch nicht so recht brauchbares ergiben..... vor allem was den richtigen Abschluss des DL-110 betrifft.
Rein rechnerich wäre der optimale Abschluss bei etwa 15k8Ohm liegend und bei 9 pF Gesammt-Kapazität...... (ergibt sich aus der Rechnung Eigenwiderstand *10² in Ohm und Eigeninduktivität (mH) *16,5 (Erfahrungswert bei niedrigen Induktivitäten)
Leider habe ich kein DL-110 mehr in meinem Besitz um entsprechende Gegenmessungen zu machen...... einen derart anpassbaren Phonopre habe ich in meinem Besitz und auch entsprechene Messplatten um Frequenzgang und Impulsverhalten zu messen.
Die dort in der Diskusion zu lesenden 11 kOhm sind wahrscheinlich zu erklären durch dass einige Phonopres folgende Eingangswiderstände im MM-Bereich ermöglichen..... 11 / 22 / 33 / 47 / 62 oder 68 / 80 / 100 kOhm.
=> Röbi,
sei unbesorgt, ich weiß wovon ich rede/schreibe...... und weiß auch was ich wagen kann zu schreiben oder nicht.

Und ich kenne auch hier die Vergangenheit......

Gruß
Jürgen
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